Donnerstag, 6. August 2009

SpVgg Langenselbold vs. Dörnigheimer SV 6-1

Kreisoberliga Hanau
Sportzentrum an der Niedergründauer Str.
Attendance: 200 (20)

Am heutigen warmen Abend sollte das, zum Hessentag neu entstandene, Sportzentrum in Langenselbold gegroundet werden. Am Abend vorher noch letzte Infos eingeholt, ob auch im Stadion gespielt wird, da der Hauptplatz ohne Flutlicht ausgestattet ist und auf Grund der späten Anstoßzeit von 19.30 Uhr es doch recht eng mit Dunkel wird. Die Info war aber positiv und so konnte Micha aus Fulda anreisen, um mit mir diesen Abend zu verbringen.

So holte ich Micha dann um 19 Uhr vom Bahnhof ab und kurze Zeit später war man auch schon am Sportzentrum. 3.50 Euro gelatzt und rein, Runde gedreht, paar Fotos geschossen und dann auf der Sitztribüne für gut 200 Personen platzgenommen. Das Spiel war einseitig und ging deutlich und verdient an den heutigen Gastgeber. Die Tore sah man alle, wobei das Spiel gut verlabert wurde und dann dementsprechend zeitlich auch Schluss war. Micha wurde dann wieder zum Bahnhof gebracht, dort noch bisschen gelabert und dann war der heutige Tag auch schon wieder rum.

Mittwoch, 5. August 2009

Alemannia Waldalgesheim vs. Hassia Bingen 2-0

Oberliga Südwest
Stadion an der Waldstr.
Attendance: 1000 (30)

Am heutigen Tage stand das Oberliga Südwest Derby zwischen Waldalgesheim und dem Aufsteiger Bingen auf dem Programm. Zunächst war mit Philip lediglich ein Mitfahrer gefunden, kurzfristig konnte man noch Micha und Sebastian als Mitfahrer begrüßen und so sollte es dann mit vollem Auto in Richtung Rheinland-Pfalz gehen.

Micha wurde in Hanau am Bahnhof eingesammelt, Sebastian in Klein-Auheim und zu guter letzt Philip in Obertshausen, wo dann die Reise um 17.30 Uhr losging. Nach zähfliessendem Verkehr kurz hinter dem Frankfurter Kreuz wurde die Fahrt ohne weitere Highlights auf sich genommen, so dass man um Zwanzig vor Sieben den Ground erreichte. Hier herrschte schon reges Treiben und nach gut 10 Minuten war man dann im Inneren des Stadions.

Der Ground selber hatte lediglich eine Sitztribüne hinterm Tor zu bieten, dazu auf einer Längsseite 2 Stufen. Bei den gut 1000 Zuschauern am heutigen Tage wurde es eng, viel mehr passen hier auch gar nicht mehr rein.

So kam es, dass das Spiel wegen dem hohen Zuschauerandranges 20 Minuten später angepfiffen wurde. Das Spiel war ein Fehlpassfestival sondersgleichen, hatte die eine Mannschaft den Mann, so war er nach paar Sekunden schon wieder auf der anderen Seite und dies ging dann widerum auf die andere Seite so. Fußball zum Abgewöhnen. Immerhin der Keeper von Bingen konnte für manch Erheiterung sorgen, nachdem er immer wieder einige Sprüche im pfälzerischen Dialekt auf Lager hatte. Mit einem Doppelschlag Mitte der 2. Halbzeit durch Waldalgesheim konnte die 0:0-Serie weiter ausgebaut werden, das 2:0 bedeutete dann zugleich auch den Endstand. Zu erwähnen war noch der Waldalgesheimer Spieler mit der Nr. 33, der die Einwürfe nach Frauentennismanier vollzog, indem er beim Einwerfen des Balles ein Stöhnen nachsetzte, welches bei uns für leichte Belustigung sorgte.

Auf dem Papier war es zwar ein Derby, Derbystimmung ließ allerdings auf sich warten. Die Heimseite präsentierte sich ab und zu mal mit Klatschen bei gelungenen Aktionen, der Gästeanhang ließ mal ein Hassia! hören, aber in einer Lautstärke, die wohl beim Golf besser aufgehoben wäre. Lediglich ein Bengalo sorgte dann noch für "Derbystimmung".

Dienstag, 4. August 2009

SVG Göttingen vs. Eintracht Northeim 1-0

NFV-Pokal
Stadion am Sandweg
Attendance: 476 (5)

Widerum durch das Hopperforum angeregt, fand man das heutige Niedersachsenpokalspiel zwischen SVG Göttingen und Eintracht Northeim. Can wurde dieses Spiel schon am Vortag schmackhaft gemacht und so sagte er zu.

Um 15 Uhr ging es dann erneut dank Deutschland-Pass von Langenselbold nach Hanau, wo Can schon wartete und wenig später traf der ICE ein, der uns direkt nach Göttingen bringen sollte. Außer ein wenig Babygeplärr in einem 6er Abteil war die Hinfahrt recht ruhig und so erreichte man Göttingen bereits um 17 Uhr. Der Weg zum Stadion wurde per Fuß zurückgelegt, welches man in gut 30 Minuten packt. Da man dadurch schon eine Stunde vor Anpfiff am Stadion war, wurde noch bisschen Groundspotting im angrenzenden Jahnstadion betrieben, wo aktuell aber leider kein Spielbetrieb stattfindet. Danach ging es dann zum Stadion am Sandweg.
Der Ground ist recht ansehnlich. Eine nette überdachte Sitztribüne befindet sich hier auf der Längsseite, die von 2-3 Stufen an den jeweiligen Seiten umgeben ist. Darüber hinaus wird der Rasenplatz von einer Radrennbahn umgeben.
Während man auf den Anstoß wartete, lernte man janwitte aus Bremen kennen, bekennender VfB Oldenburg-Fan. Man quatschte über dies und das, dreht dann noch eine Runde um den Ground, bevor es dann losging. Das Spiel selber riss einen nicht vom Hocker, so dass man sich über dies und das unterhielt und zur Halbzeit langsam nervös wurde, dass es keine Verlängerung geben sollte. Dies wurde zum Glück von den Spielern der Gastgeber erhört, denn so wurde nach gut 60 Minuten der Führungstreffer erzielt. Northeim spielte zwar grottenschlecht, hatten nach dem Treffer von Göttingen allerdings gute Chancen, das Ergebnis zu egalisieren. Kurz vor Schluss konnte der Keeper von Göttingen zum Glück noch die Beine zusammen machen und auch in der Nachspielzeit sollte nicht mehr der Ausgleich fallen, so dass nach 90 Minuten der Sieg für Göttingen zu Buche stand.
Danach ging es wieder per Pedes zurück zum Bahnhof, wo kurz drauf der Ersatzzug für den geplanten ICE, ein IC, eintraf und uns nach Fulda brachte. Hier wurde der Regionalexpress bestiegen und nach knapp 60 Minuten weiterer Fahrzeit war das Abenteuer Göttingen beendet.

Montag, 3. August 2009

VfR Neuss vs. SV Straelen 6-7 n.E.

Diebels Niederrheinpokal
Bezirkssportanlage an der Hammer Landstraße
Attendance: 200 (0)

Recht kurzfristig habe ich durchs Hopper-Forum erfahren, dass am heutigen Abend das Pokalspiel im Niederrheinpokal zwischen Neuss und Straelen stattfindet. Nachdem ich feststellte, dass es ein 12000er Ground ist, war die Entscheidung dorthin zu fahren getroffen. Micha und Can angefunkt, ob sie mitkommen, wurde leider von beiden verneint, Micha wurde es zu knapp, hatte Viernheim auf dem Plan und Can musste arbeiten, so dass ich den Weg alleine auf mich nahm.
Viertel vor Vier dann den Zug von Langenselbold nach Hanau genommen und von dort den ICE Richtung Düsseldorf. Die meiste Zeit wurde hier mit Lesen und Musik hören verbracht. Am Flughafen in Frankfurt stieg ein Geschäftsmann hinzu, der sofort seinen Laptop auspackte. Nur für mich unverständlich, warum er dann den Bildschirm verdunkelte und wild rumtippte. Wohl geheime Geschäftsinformationen, die er niederschreiben musste. Ein Highlight war dann noch ein Holländer mit gebrochenen Deutsch, der einem mit einem Laptop ausgestatteten Geld gegeben hatte um auf Youtube irgendwas arabisches abzuspielen und danach immer wieder was von Terrorismus laberte. Ein Glück, dass ich in Düsseldorf aussteigen musste. Mit der S11 ging es dann nach Neuss, Rheincenter. Von dort sind es noch gut 15 Minuten per Pedes. Auf dem Weg dorthin wurde ich nach dem Weg gefragt und nachdem man den Weg erklärte und mitteilte, dass man auch dorthin möchte, wurde man spontan mitgenommen. Sehr schön.
Der Ground war einer der genialsten, den man bisher gesehen hatte. Sehr geile alte Holztribüne, darüber hinaus eine überdachte Stehtribüne auf der anderen Längsseite, sowie grasverwachsene Kurven. Ein sehr kultiger Ground, den man so nur selten in Deutschland sieht.

Fantechnisch war heute, wie zu erwarten, nix zu bieten. Lediglich eine handvoll Hanseln mit paar grün-weiß karierten Fahnen skandierten des öfteren VfR!, sonst war aber nix auszumachen. Gästeanhänger waren rein gar nicht zu vernehmen, so dass man die Anzahl auf Null schätzen dürfte.
Das Spiel selber war eher mittelmäßig. Beide Seiten bemühten sich, doch viele Fehlpässe ließen keinen richtigen Spielfluss aufkommen. Auch Torchancen waren zumindest in Halbzeit Eins eher mangelware, wenn es aber eine gab, dann wurde es gefährlich. Ein Tor fiel aber zumindest in der 1. Hälfte nicht. Die Gäste aus Straelen kamen in Halbzeit Zwei besser ins Spiel und konnten mit einem Sonntagsschuss die Führung erzielen. Fortan spielte nur noch Straelen und hatte auch die Möglichkeit zur Vorentscheidung. Doch dann fing Neuss wieder an zu drücken und Straelen zog sich weit zurück. Folgerichtig fiel der Ausgleichstreffer, der mir gar nicht in den Kram passte, da es bei Verlängerung zugtechnisch sehr knapp werden würde. Nach 90 Minuten blieb dann das Remis bestehen und ich entschied mich den Ground vorzeitig zu verlassen um kein Risiko einzugehen.

Den Weg zum Bahnhof diesmal per Pedes auf sich genommen, ging es per S-Bahn wieder nach Düsseldorf und von dort per ICE zum Flughafen nach Frankfurt. Dort ging es per IC zum Hauptbahnhof nach Frankfurt. Hier traf man noch Micha, der aus Viernheim kam und man verquatschte noch die Heimfahrt Richtung Langenselbold, wo man dann um 0 Uhr wieder aufschlagen konnte.

Sonntag, 2. August 2009

Kickers Offenbach vs. Eintracht Frankfurt 0-3

DFB-Pokal
Stadion Bieberer Berg, Offenbach
Attendance: 24000 (4000)

Mittlerweile das dritte Mal innerhalb von 6 Jahren kommt es nun zum Mainderby zwischen Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt. Die letzten beiden Male konnte sich jeweils der Gast aus Frankfurt durchsetzen und dieses Jahr hatte nun der OFC erneut die Chance, Derbysieger zu sein. Tickets waren natürlich schnell vergriffen, so dass es keine Tageskasse gab.

Auf Grund überhöhten Alkoholgenusses auf dem Fest am Vorabend (ich berichtete) ging es mit "leichtem" Standgas gegen 13 Uhr gen Offenbach. Auto am Tambourbad geparkt, was im Endeffekt ein Fehler war, dazu aber später mehr. Die bekannten Gesichter waren schon in der Kneipe zugegen und nach dem Hallo sagen asselte man dann leicht fertig rum und hoffte, dass die Uhr sich schneller drehte. War aber leider nicht der Fall, so dass man dann bereits gegen 15.30 Uhr den Weg ins Stadion fand. An den Container rumgelungert, noch mit der ein oder anderen Person ein Schwätzchen gehalten, ging es dann auch rein in den Block.
Zum Intro gab es auf Gästeseite ein Banner "Eintracht Frankfurt", dazu waren auf der gesamten Stahlrohr schwarze Bänder verteilt, die als Schals dienten. Sah bei den komplett in weiß gekleideten ganz nett aus. Auf Offenbacher Seite gab es zunächst ein Spruchband, Inhalt mir allerdings nicht bekannt, da im gleichen Block stehend. In der zweiten Halbzeit gab es dann auf Offenbacher Seite nochmals zwei Spruchbänder und auf Frankfurter Seite lediglich nach den Toren bisschen Pyro. Im Gesamten war es ein eher enttäuschendes Derby. Zwar Hassgesänge auf beiden Seiten, aber der gewisse Kick fehlte.

Die Gästefans blieben ganz klar hinter ihren Möglichkeiten, zwar hörte man ab und zu die Gäste recht gut und auch Bewegung konnte vernommen werden, ich habe sie aber auch schon besser in Aktion erlebt. Der Offenbacher Block machte gut lärm und konnte sich oftmals in Szene setzen, aber auch hier wurde nur das nötigste getan, so dass beide Seiten unter ihren Möglichkeiten blieb.

Zum Spiel selber ist nicht viel zu schreiben. Der OFC spielte gegen den zwei Ligen höher spielenden Gast gut mit, doch nach 70 Minuten mussten sie dann doch das Gegentor hinnehmen und danach brach man auseinander. Tor Zwei und Drei folgten noch, wobei zumindest ein Tor weniger das Ergebnis gerechtfertigt hätte. Aber am Ende fragt danach keiner und so wurde das Derby aus Offenbacher Sicht wieder einmal mit 0:3 verloren.

Nach dem Spiel wurde noch bisschen im Block verweilt ehe es zum Auto zurückging. Das angesprochenende Parken am Tambourbad war folgend der Fehler, dass die Bieberer Straße gesperrt war und ich dann den Umweg über die A661 und A3 auf mich nehmen musste. Aber auch das sollte an diesem miserablen Tag heute nix mehr ausmachen.

Samstag, 1. August 2009

SC Fürstenfeldbruck vs. VfB Eichstätt 4-0

Landesliga Süd Bayern
TechnMarktStadion, Fürstenfeldbruck
Attendance: 300 (15)

Das heutige Angebot an Spielen belief sich nicht unbedingt auf die große Auswahl, besonders wenn man am Abend noch auf ein Fest wollte und die Ankunft daher nicht zu spät erfolgen sollte. Die Bayernliga wollte erst um 15 Uhr beginnen und so fand man mit einem Spiel in Fürstenfeldbruck, welches um 14 Uhr begann, ein akzeptables Spiel. Und so machte ich mich dann gegen 8.30 Uhr mit dem Auto Richtung Hanau, wo um 9 Uhr die Fahrt mittels Deutschland-Pass erfolgen sollte.
Mit Umstieg in Aschaffenburg, wo es dann per ICE gen München ging, sollte die Reise starten. Höhepunkte auf der Hinfahrt gab es nicht, so dass die Fahrt mit Schlafen und Musik hören verbracht wurde. In München ging es dann per S-Bahn weiter Richtung Fürstenfeldbruck und dort per Pedes zum TechnoMarkt Stadion, welches in gut 15 Minuten zu erreichen ist.

Der Ground selber war für Landesligaverhältnisse überdurchschnittlich. Zwei große überdachte Stehtribünen auf beiden Längsseiten konnten überzeugen, darüber hinaus noch die Anzeigetafel mit analoger Uhr. Sieht man selten sowas. Lediglich der Preis von 2.50 Euro für eine Bratwurst war überteuert und wurde somit nicht verköstigt.
Das Spiel war zunächst überraschend sehr ansehnlich, denn bereits nach 5 Minuten konnte Fürstenfeldbruck in Führung gehen. Im Laufe des Spiels ergaben sich auf beiden Seiten gute Chancen, die Führung auszubauen bzw. das Ergebnis zu egalisieren, doch entweder war unvermögen im Spiel oder aber die Torhüter standen richtig. Nachdem dann gut 15 Minuten vor Schluss ein Gästespieler wegen Meckerns vom Platz gestellt wurde, ergab sich fortan für den Gastgeber weitere Chancen und so konnte 12 Minuten vor dem Ende auch die Vorentscheidung erzielt werden. Der Gast aus Eichstätt fiel nun auseinander und so folgten nun noch Tor Drei und Vier.
Nach dem Spiel ging es dann bisschen schnelleren Schrittes Richtung Bahnhof zurück, wollte man sich noch im nahegelegenen E-Center mit Verpflegung eindecken. So wurden dann die letzten Meter gerannt, Verpflegung besorgt und dann Richtung Bahnhof gerannt, wo man eine Minute vor Einfahrt der S-Bahn ankam. Im ICE von München nach Aschaffenburg wurde man dann noch von zwei Gestalten aus dem Ruhrgebiet unterhalten, die sich wohl in München einen geschüttet hatten. Nach zunächst lauteren Gesprächen pennten diese beiden ein und zumindest der eine packte die Säge aus, ohne aber damit Erfolg gehabt zu haben. In Aschaffenburg dann noch paar Arbeitskolleginnen getroffen, sollte man dank Zugverspätung gegen 20.15 Uhr wieder in Hanau ankommen und danach ging es zum verdienten Fest.

Freitag, 31. Juli 2009

Eintracht Oberursel vs. FC Alsbach 1-2

Verbandsliga Süd Hessen
Sportplatz am Eschbachweg, Oberursel
Attendance: 200 (10)

Mit dem Aufsteiger aus der Gruppenliga Frankfurt-West, Eintracht Oberursel, bot sich heute ein neuer Ground in der Verbandsliga Süd an. Und da es in dieser Liga keine interessanten Gegner gibt, wurde das heutige Spiel gegen den FC Alsbach angesteuert. Um 19 Uhr losgefahren, war ich 20 Minuten vor Anpfiff am Sportplatz.


Der Ground war dann eher enttäuschend, doch kann man in der Verbandsliga nicht unbedingt mit extrem geilen Grounds rechnen. Den heutigen kann man allerdings getrost mit "gesehen, abgehakt und nie mehr wiederkommen" kreuzen. Der Kunstrasenplatz verfügt über gar nix, lediglich das Flutlicht lässt Spiele um 20 Uhr zu.


Zum Spiel selber gibt es nicht viel zu sagen. Oberursel konnte schon früh in Führung gehen, verpasste es dann allerdings die Führung auszubauen, wobei der Gast aus Alsbach in der ersten Halbzeit gar nicht auf dem Platz stand. Die womöglich donnernde Pausenansprache vom Gäste-Trainer rüttelte die Spieler aus dem südhessischen Alsbach allerdings wach und durch einen berechtigten Elfmeter konnte der Gast nach gut 10 Minuten in Halbzeit Zwei ausgleichen. Nur eine Minute später hielt dann der Gästestürmer aus halblinker Position einfach mal drauf und irgendwie schlug der Ball ein. Im weiteren Verlauf des Spiels hatten zwar beide Seiten noch einige Chancen, ein weiteres Tor sollte allerdings nicht mehr fallen. Im Endeffekt bleibt aber die Regel bestehen, dass auf Kunstrasten immer Tore fallen. :-)

Mittwoch, 29. Juli 2009

SVA Bad Hersfeld vs. VfB Marburg 2-4

Hessenliga
Sportplatz Asbach, Bad Hersfeld
Attendance: 450 (20)

Mit dem Ziel der Komplettierung der Hessenliga sollte es heute in Richtung Bad Hersfeld gehen. Hier traf der Aufsteiger aus der Verbandsliga Nord zum 1. Heimspiel in der Hessenliga auf den Mitaufsteiger der Verbandsliga Mitte VfB Marburg. So ging es dann für mich gegen 17.30 Uhr in das gut 120km entfernte Bad Hersfeld, welches ohne jegliche Zwischenfälle um 18.45 Uhr erreicht werden konnte.

Kurz darauf sollte es dann auch schon loslegen und beide Mannschaften beschäftigen sich erstmal mit Abtasten, ehe der Gastgeber dann besser ins Spiel kam und so auch verdient die Führung erzielen konnte. Der Gast aus Marburg konnte allerdings noch in der 1. Halbzeit ausgleichen und so ging es dann mit dem Remis in die Halbzeit. Den besseren Start in der 2. Hälfte hatten dann allerdings die Gäste. Bereits nach 4 Minuten wurde die Führung erzielt, welche dann nach gut 60 Minuten Spielzeit zur 1:3-Vorentschiedung ausgebaut werden konnte. Das Spiel verflachte nun, der Gast spielte auf halten und der Gastgeber konnte zunächst nichts mehr dem Spiel beisetzen. Nachdem Bad Hersfeld gut 15 Minuten vor Schluss nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz stand, sollte die Entscheidung eigentlich gefallen sein. Doch 8 Minuten vor dem Ende gelang nochmal der Anschlusstreffer und leichte Hoffnungen kamen auf. Diese machte Marburg dann 4 Minuten zunichte, als der 2:4 Siegtreffer gelang.Der Ground ist recht ansehnlich, wenn auch nicht sonderlich groß. Auf beiden Längsseiten befinden sich 2 Stufen und hinter dem Tor befindet sich eine Breitseite mit 5 Stufen. Die Tribüne auf der gegenüberliegenden Seite ist auch recht nett anzusehen. So ist auf der linken Seite eine kleine Sitztribüne, daneben folgt ein Kabinentrakt und daran ist nochmal eine erhöhte Sitztribüne gebaut, das alles in einem Gebäude.

Nur leider war heute fantechnisch wie zu erwarten nix zu sehen. Einige Rentnerpöbler gegen den Schiedsrichter auf der Heimseite und einige VfB-Anfeuerungen auf der Gästeseite rundeten den heutigen Abend ab.

Samstag, 25. Juli 2009

TSV Grebenhain vs. FSC Lohfelden 0-0

Verbandsliga Nord Hessen
Sportplatz Grebenhain, Grebenhain
Attendance: 180 (5)

Nach einiger Zeit der Abwesenheit ging es heute für mich mal wieder auf Tour. Für den Neuanfang stand nix besonderes auf dem Plan und so ging es lediglich zum Verbandsligaspiel zwischen Grebenhain und dem Hessenligaabsteiger Lohfelden.
Um kurz nach halb fünf ging es für mich bei warmen 23 Grad zunächst über die A45 los Richtung Vogelsberg. Diverse Landstraßen wurden passiert und die Temparatur sank so langsam, so dass man in Gedern noch 19 Grad hatte. Ein netter Platzregen sorgte dann für kurze Zeit Sichtbehinderung, doch das Ziel Sportplatz Grebenhain wurde ohne Probleme gefunden. Bei nur noch 14 Grad ging es dann 5min vor Anstoß Richtung Eingang, 5 Euro bezahlt und Plätzchen an der Bande gesucht. Der Sportplatz ist schnell beschrieben. Normaler Dorfsportplatz mit Flutlicht und lediglich einer kleiner Tribüne, wo sich 2 Stufen befinden.
Lohfelden hatte Anstoß und hätte nach gut 6 Sekunden gleich in Führung gehen können, doch der Keeper der Gastgeber konnte parieren. In der Folgezeit des Spiels war der Gast aus Nordhessen klar tonangebend mit zwingenden Chancen, doch die Chancenverwertung ist mit ungenügend zu beschreiben. Grebenhain kam lediglich durch Konter gefährlich vors Tor, doch auch hier sollte es nicht rappeln. Die 2. Halbzeit verflachte dann ein wenig und Chancen auf beiden Seiten waren eher Mangelware. Lohfelden zwar auch die 2. Halbzeit spielbestimmend, doch durch mehrere starke Reflexe des Keepers konnte Grebenhain das 0-0 über die Zeit retten und somit im ersten Spiel 1 Punkt sichern. Das ging ja super los. 1. Spiel für mich nach meiner Pause und gleich ein 0-0. Seis drum.

Nach dem Spiel ging es schnellstens wieder Richtung Auto und von dort wieder auf gleichem Wege, wie man gekommen war, in Richtung Heimat. Ein Highlight war das heutige Spiel nicht, aber ein Ground mehr auf dem Konto. Es muss ausnahmsweise auch mal Quantität statt Qualität zählen.

Samstag, 25. April 2009

Montag, 13. April 2009

Astoria Walldorf vs. ASV Durlach 4-0

Oberliga Baden-Württemberg
FC-Astoria-Stadion, Walldorf
Attendance: 400 (5)

FC Heidelsheim vs. Spvgg Neckarelz 1-4

Verbandsliga Baden
Kraichgaustadion, Bruchsal
Attendance: 200 (30)


Samstag, 11. April 2009

Kickers Offenbach vs. Fortuna Düsseldorf 0-2

3. Liga
Bieberer Berg, Offenbach
Attendance: 13009 (2000)

Heute war mal wieder so ein Tag, wo man nicht weiß, was passieren wird. Mit Düsseldorf kam zumindest ein anspruchsvoller Gegner und dazu noch ein Spitzenspiel, denn bei einem Sieg vom OFC würde man bis auf 2 Punkte an Düsseldorf herankommen. Und so sollte es für mich vor dem Spiel Richtung Ostbahnhof gehen, denn die Fortunen haben ja einen Sonderzug eingesetzt und gucken kostet ja nix. So kam ich dann um 11.15 Uhr an und die werten Fanclubkollegen waren schon kräftig am Bier schlürfen. Die Ankunft des Zuges war für 12.41 Uhr geplant, doch kurz nach 12 wurde es auf einmal unruhig bei der Polizei. Mittels Polizeiwagen wurde eine Kette gebildet, also schien was im Anmarsch zu sein. So war es dann auch, denn gut 30 Minuten vor der geplanten Ankunft kam der Sonderzug an. Ordentlich Gepöbel von beiden Seiten, wobei der Offenbacher Anhang sich an Peinlichkeit mal wieder übertraf. Von Düsseldorfer Seite kamen Feuerzeuge und Plastikbecher geflogen, ansonsten blieb es aber zumindest am Ostbahnhof ruhig, denn schon kurz danach ging es für die Zugfahrer per Pedes in Begleitschutz der Polizei Richtung Stadion. Ich wartete dann noch auf die Assiticket-Fahrer, doch da stiegen nur ein paar aus und so passierte auch hier nix mehr und ich fuhr Richtung Stadion.

Danach das übliche im Stadion. Abhängen an den Containern, bisschen gelabert, ehe es dann Zwanzig vor Zwei war und man sich in den Block begab, der heute gut gefüllt war. Düsseldorf präsentierte zum Intro nix, auf Offenbacher Seite gab es ein nettes Fahnenmeer sowie die Blockfahne mit dem OFC-Wappen drauf. Bild dazu auf www.ofc1901.de . Sah schon recht nett aus das ganze.

Vom Spielerischen war auch der OFC heute zumindest in Halbzeit Eins Herr im Haus. Doch wieder einmal schaffte man es nicht, die Kugel hinter die Linie zu bekommen und so ging es dann torlos in die Kabine. Der Gästetrainer hatte wohl die richtigen Worte gefunden, denn die Fortunen fanden nun besser ins Spiel. Nachdem Becker noch am Gästekeeper gescheitert war, konnte 2 Minuten später der Gast zur Führung einschieben. 5 Minuten wurde dann die Führung ausgebaut, welches dann eine Vorentscheidung war. Der OFC versuchte zwar noch mal alles, doch mehr als 1-2 Schüsse aufs Tor der Gäste war nicht drin, wobei der Gast auch noch einige Chancen hatte das Ergebnis zu erhöhen, was im Gesamten dann aber doch eher ungerecht gewesen wäre.

Stimmungsmäßig ging auch die erste Halbzeit klar an den Gastgeber, wobei man die Gästeanhänger teilweise optisch sah und auch ab und zu mal akkustisch. Nach den beiden Treffern wendete sich dann das Blatt und es wurde stiller im Heimblock und man konnte von dort aus die Gäste recht ansehnlich hören.

Am Ende bleibt zu sagen, dass der OFC es mal wieder nicht geschafft hat vor großem Publikum ein Spiel zu gewinnen und der Aufstiegszug heute abgefahren ist. Obwohl, vor einigen Wochen hat man das auch gesagt und hatte nun wieder die Chance. Doch in Offenbach dürfte niemand mehr an einen Aufstieg glauben und man darf gespannt sein, ob man nächste Saison erneut ins Rheinland fahren kann oder ob es Düsseldorf schafft, aufzusteigen.

Dienstag, 7. April 2009

Stuttgarter Kickers vs. Kickers Offenbach 0-1

3. Liga
GAZI-Stadion, Stuttgart
Attendance: 4030 (500)

Mit gleicher Besatzung wie schon nach Wolfhagen machte man sich heute auf in Richtung Stuttgart, wo das Spiel gegen die Stuttgarter Kickers heute stattfand, lediglich Marcel hatte heute das Vergnügen ins ca. 250km entfernte Stuttgart zu fahren. Überraschenderweise wenig Stau hatte man auf dem Weg über die A5 und A8 in Richtung Stuttgart. Lediglich kurz vor Stuttgart war ein wenig stockender Verkehr, da der BAG seine Pause am Seitenstreifen machte und so die meiten Autofahrer wohl dachten, es sei eine Radarfalle.

5 vollbepackte Busse sowie etliche Autos fanden heute den Weg ins Schwabenland, wo dann am Ende gut 500 Offenbacher vor Ort waren. Die Stimmung im Gästeblock war ganz erträglich, wobei die Boys immer wieder versuchten für Stimmung zu sorgen und es ihnen auch soweit gelang, der größte Teil ihnen aber nicht folgte. Von Heimseite konnte man nur eine Trommel vernehmen, aber ich kann mich soweit nicht erinnern, dass ich die Stukis jemals supportmäßig erlebt habe.

Der OFC konnte sich heute erneut mal wieder bei Keeper Wulnikowski bedanken, dass am Ende die 0 stand. Die Gastgeber waren alle Zeit gefährlich und hatten auch einige Möglichkeiten, aber wenn man unten steht, geht halt auch ein Ball über die Linie. Der OFC wie so oft auswärts sehr schlecht, konnte erst Anfang der 2. Halbzeit mit dem Fußball spielen anfangen und kam kurz vor Schluss durch ein Tor von Mesic zum Siegtreffer.

Dies löste einen netten Zaunsturm einiger Boys aus und auch sinnloser Rauch wurde gezündet. Nun fragt sich sicherlich manch aufmerksamer Leser, der den Bericht aus Zwickau gelesen hatte, warum sinnlos? Ganz einfach, entweder ich zündel soviel, dass es nach was aussieht oder ich lass es eben, aber nicht nur ein wenig. Das ist fürn Arsch.

Nach der UFFTA nach Spielende ging es für uns wieder Richtung Auto, das Schlafen auf der Rückfahrt klappte nicht wirklich und nach gut 2 Stunden war man wieder in heimatlichen Gefilde. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nun 5 Punkte und am kommenden Samstag hat man nun gegen Düsseldorf die große Chance, den Abstand weiter zu schmelzen.

Samstag, 4. April 2009

FSV Wolfhagen vs. Kickers Offenbach 0-8

Hessenpokal
Liemeckestadion, Wolfhagen
Attendance: 1200 (200)

Nach 3 Jahren Abwesenheit sollte der OFC dieses Jahr mal wieder im Hessenpokal spielen. Gegner in der 1. Runde war der FSV Wolfhagen, wo man auswärts antreten musste. Ich bot mich als Fahrer an und Lukas, Sven sowie Marcel folgten der Einladung als Mitfahrer zu fungieren, so dass es dann um 11.00 Uhr ins 213km entfernte Wolfhagen losging. Lukas stieg in Langenselbold zu, Marcel und Sven wurden in Staden eingesammelt und nach 2 Stunden ereignisloser Fahrt war man dann auch schon in Wolfhagen, wo heute Großeinsatz der Polizei erfolgte.
Nachdem man noch kurz dem Treiben zusah, u.a. auch wie ein Offenbach versuchte, Böller ins Stadion zu bekommen, erwischt wurde und dann eine wilde Diskussion anfing ("In Offenbach bekomme ich die immer rein"), wurde nun selbst der Ordnungsdienst getestet. Wohl aufgrund dieses Erfolges, wurde man sehr streng kontrolliert. Nachdem bereits alle Taschen entleert wurden und auch der Gürtel kontrolliert wurde, ging es nun an die Beine. Der Ordner fasst an mein Schienbein und fragt mich doch tatsächlich was das sei. Auf die Anmerkung, dass dies mein Schienbein sei, bekam ich nur die Antwort, dass es gut durchtrainiert sei. Ja danke, wusste gar nicht, dass man Knochen trainieren kann, aber gut.
Das Spiel gegen den A-Ligisten war schnell entschieden, denn bereits zur Halbzeit stand es 5-0 für den OFC. Dass man in der 2. Halbzeit die Zügel bisschen locker ließ und lediglich auf 8-0 erhöhen konnte, störte dann nicht weiter.

Da das Spiel die meisten Gäste nicht großartig interessierte, merkte man an diversen Aktionen, auf die ich nun aber nicht weiter eingehen möchte. Nur Anfang der 2. Halbzeit kam Unruhe auf, als die Nachricht verbreitet wurde, Kasseler seien im Anmarsch, allerdings wurden nur ca. 10 Mann gesichtet und außer paar Anti-Gesängen passierte innerhalb im Stadion nix weiter.

So wurde dann nach Spielende das Liemecke-Stadion, welches eine nette Tribüne sowie eine provisorische Sitzplatztribüne besitzt, wieder verlassen und nach gut 2 Stunden war die Heimat wieder erreicht.

Mittwoch, 1. April 2009

Kickers Offenbach vs. SC Paderborn 0-0

3. Liga
Bieberer Berg, Offenbach
Attendance: 8274 (50)

Nach der Arbeit sollte es heute direkt nach Offenbach gehen, zunächst Richtung Ostbahnhof, wo man sich mit einigen Kollegen vom Fanclub traf. Um 18 Uhr ging es dann Richtung Stadion, doch die Parkplatzsuche erwies sich heute überraschenderweise als schwierig. Die Parkplätze am Tambourbad waren alle belegt und so konnte am Parkplatz an der B448 im letzten Eck noch ein Plätzchen gefunden werden und mit dem Anpfiff war man dann im Stadion.

Stimmungsmäßig ging es heute auf OFC-Seite, die ca. 50 Gäste konnte man nur sehen, aber nicht hören. Aber hätte wohl alle gewundert, wenn Paderborn einen in Grund und Boden singt.

Auf dem Feld passierte auch nicht sonderlich viel, der OFC überlegen, doch wenn man kein Tor schießt, dann kann man auch nicht gewinnen, so dass man Ende das 0-0 in Ordnung geht. Und auch wenn Paderborn aktuell auf dem 2. Platz steht, musste heute ein Sieg rausspringen. Zumindest, wenn man um den Aufstieg noch ein Wörtchen mitreden möchte.

Samstag, 28. März 2009

FSV Zwickau vs. 1.FC LOK Leipzig 0-3

Oberliga NOFV-Süd
Westsachsenstadion, Zwickau
Attendance: 4012 (1500)

Mit dem letzten LIDL-Ticket sollte es heute in den Osten der Republik gehen, genau genommen nach Zwickau, wo heute das Oberligaspiel FSV Zwickau gegen Lok Leipzig stattfinden sollte. Und so ging es ab Hanau zunächst im überfüllten ICE nach Fulda und danach sollte es mittels IC nach Weimar gehen. Auf der gemütlichen Fahrt wurde bisschen Augenpflege betrieben und nach 1,5 Stunden Fahrt war mal dann bereits in Weimar. Nun waren noch gut 2 Stunden Fahrt mittels Regionalexpress notwendig um Zwickau zu erreichen, welches auch überraschenderweise ohne Verspätung gelang. Mit dem Bus ging es dann zum Stadion und nach einem Fußmarsch und das Lösen des Tickets war man wenig später auf der Haupttribüne zugegen und kam pünktlich zum Intro.

Red Kaos aus Zwickau präsentierte in ihrem Block einige Schwenker, die Gäste zogen eine Blockfahne mit dem Stadtsymbol hoch, sowie nem Banner. War für den Anfang schon mal ganz nett. Auf dem Rasen wurde auch bisschen Fußball präsentiert, wobei weder auf der einen noch auf der anderen Seite Tore erzielt werden konnte und es so mit einem torlosen Remis zum Pausentee ging.

Was nun zum Intro der 2. Halbzeit geboten wurde, hat den Besuch dieses Spiels auf jeden Fall belohnt. Zwickau präsentierte ein Spruchband mit der Aufschrift: „Damit es auch der Bernfield schnallt, Pyro ist Emotion und keine Gewalt!!! Halle – Magdeburg, ASSE – Bremen, Karlsruhe – Frankfurt. Mit diesem Spruchband wurde Stellung bezogen auf die Kommentare, die man immer wieder im TV zu hören bekommt, wenn deutsche Pyromanen unterwegs sind und diese als Idioten, Hooligans oder sondersgleichen darstellen, wenn aber südländische Fans Pyro abbrennen von toller Atmosphäre gesprochen wird. Lustig war dann auch, dass während der Präsentation des Spruchbandes im Gästeblock so einiges an Pyro hochging. Rauch, Böller und sogar Leuchraketen fanden den Weg in Richtung Heimblock. Der Schiedsrichter hielt es dann für notwendig das Spiel für 7 Minuten zu unterbrechen und nachdem sich alles gelegt hatte, ging es weiter auf dem Grün.

Zunächst hatte Zwickau die besseren Chancen die Führung zu erzielen, doch am Ende war es dann der Gast aus Leipzig, der den Führungstreffer markieren konnte und im Laufe des Spiels noch auf 3:0 erhöhen konnte und somit vorzeitiger Spitzenreiter war.

Nach dem Spiel traf man noch Ascheberscher, der mit Zug und Auto angereist war und mir mitteilte, dass auch Can mittels Auto da sei. Gut dass man im Umkreis von 40km zu Dritt war und drei verschiedene Anreisemöglichkeiten gefunden hatte. Da man noch genügend Zeit bis zur Abfahrt des Zuges hatte, ging es per Pedes Richtung Hauptbahnhof. Hier wurde man dann noch von einem Leipziger angequatscht ob von Zwickau oder Leipzig sei und nachdem man klarmachen konnte, dass man neutral da sei, ging es weiter. Am Bahnhof, der komplett durch die Polizei abgeriegelt war, kam es dann zum nächsten Dialog von wem man ist, diesmal allerdings mit der Polizei. Auch hier versuchte man wieder zu erklären, dass man neutral da sei, aber vom Polizisten kam dann nur eine lachende Antwort: „Wohl Sport Frei-Fan“. Ja ne ist klar, doch ohne Probleme sollte es dann ins Bahnhofsinnere gehen. Nachdem man sich noch im Kiosk mit Verpflegung ausgestattet hatte, ging es dann mit der Verbindung in der Hand in Richtung Polizeikette um zu zeigen, wohin man möchte und wenig später kam auch schon der IR Express Richtung Nürnberg. Die Fahrt wurde wieder mit bisschen schlafen verbracht sowie mit dem Lösen des Rätsels im Bahn Mobil. Und wer weiß, vielleicht gewinn ich ja eine Bahncard 100. Der ICE von Nürnberg nach Hanau hatte dann zunächst 10 Minuten Verspätung, konnte diese allerdings bis Hanau auf 5 Minuten verkürzen und so hatte man am heutigen Tage einen neuen Ground gemacht , lediglich 5 Minuten Verspätung mit der db gehabt und auch sonst einen netten Tag erlebt.

Freitag, 27. März 2009

Deutschland U19 vs. Finnland U19 7-0

Länderspiel
Bieberer Berg, Offenbach
Attendance: 2213 (5)

Wann gab es das letzte Mal ein Länderspiel am Bieberer Berg? Ich erinner mich da nur an ein Frauen-Länderspiel vor paar Jahren. Nun sollte die U19 ein Länderspiel auf dem Bieberer Berg austragen und da man den Freitag eh nix vor hatte, besuchte ich als dieses Spiel. Immerhin mein erstes Länderspiel.

2213 Zuschauer versammelten sich zu dem Spiel, worunter viele Kinder waren. 4 Euro kostete das Ticket für den Stehplatz und den Gang in Block 2b ersparte man sich, so dass man sich in 2a niederließ. Einige bekannte Gesichter waren auch vor Ort und man verlaberte überwiegend das Spiel.

Deutschland hatte wenig Mühe gegen einen überforderten Gast aus Finnland. Überragenster Akteur war Toni Kroos, der in Halbzeit 1 drei Tore markieren konnte. Der deutsche Torhüter war unterbeschäftigt, bekam in Halbzeit 2 den ersten Ball zu halten und auch sonst war das Tore schießen eine Leichtigkeit. Das ich dann nach 75 Minuten das Stadion verließ, lag nicht an dem Spiel selber, sondern eher an der klirrende Kälte. So war es dann auch nicht weiter schlimm, dass ich das 7-0 kurz vor Schluss verpasst hatte.

Sonntag, 22. März 2009

TGM/SV Jügesheim vs. Viktoria Griesheim 5-0

Verbandsliga Süd Hessen
Maingau-Energie-Stadion, Rodgau
Attendance: 75 (4)

Zwei der drei Sportplätze auf dem Sportgelände des Maingau-Energie-Stadions hatte ich schon, doch der entscheidene Verbandsligaground des TGM/SV fehlte noch, so dass ich am heutigen Sonntag zum Spiel gegen die Viktoria aus Griesheim fuhr.

Das zuschauertechnisch nix ging, brauche ich wohl nicht großartig erzählen, lediglich 75 Zuschauer fanden sich am Ground "ohne alles" ein, wobei 4 ältere Herrschaften den Weg aus Griesheim auf sich nahmen. Für den Zuschauerzuspruch und der Spielklasse reicht der Ground aber vollkommen aus und auch 5 Euro Eintritt sind vollkommen angemessen.

Das Spiel hatte der Gastgeber voll in der Hand und es hätte am Ende auch noch höher ausgehen können, doch das Aluminium hatte zweimal was dagegen, so dass es "nur" beim 5:0 blieb.

Samstag, 21. März 2009

Kickers Offenbach vs. VfR Aalen 2-1

3. Liga
Bieb
erer Berg, Offenbach
Attendance: 7566 (30)

Mit dem VfR Aalen war heute ein eher weniger interessanter Gegner zu Gast, der seine Fans auch lieber zu Hause ließ als mitbrachte. So kamen nur ca. 30 Fans aus dem schwäbischen nach Offenbach. Für mich ging es zur gewohnten Zeit nach Offenbach, am Fancontainer noch bisschen aufgehalten, bisschen geschwätzt und dann zehn Minuten vor Anpfiff den Block vertreten.

Stimmungsmäßig ging heute mal wieder recht wenig. Die Boys bildeten das übliche Bild in ihrem Block, einige große Schwenker gab es im Fanblock und auch die Gäste übten sich für die nächste Formel1-Saison, indem sie ihre schwarz-weiß karierten Fähnchen schwenkten. Support kam von der Stahlrohr nicht, bzw. war es nich zu vernehmen. Aalen ist aber halt auch nicht berüchtigt für gute und laute Stimmung.

In der Anfangsphase war das Spiel recht langweilig. So zog ich das Lesen der Stadionzeitschrift vor und irgendwann fiel dann doch die verdiente Führung für den Gastgeber. Nach der Halbzeit dann die Vorentscheidung durch den zweiten Treffer von Zinnow und so wie man den OFC kennt, machte er das Spiel noch mal spannend, nachdem man in der 88. Spielminute das 2:1 zuließ und das Spiel noch fünf Minuten dauerte. Doch aus der restlichen Spielzeit konnte der Gast keinen Profit mehr erzielen, so dass am Ende ein verdienter 2:1 Sieg für den OFC zu Buche stand.

Sonntag, 15. März 2009

Germania Enkheim vs. KSV Klein-Karben 0-1

Gruppenliga Frankfurt West
Riedstadion, Frankfurt
Attendance: 100 (0)

Durch ein Spiel meinerseits sollte es heute nur für die Gruppenliga reichen. Da das Riedstadion sich ganz verlockend anhörte und sich auch in der Nähe meines Spielortes sich befand, nahm man dieses dann doch mit. Aber womöglich am Namen hochgezogen, war die Enttäuschung dann doch recht groß, nachdem man den Ground für 4 Euro betrat. Lediglich zwei Stufen auf 3/4 der Längsseite wurde hier geboten. Aber besser als nix.
So wurde sich dann ein müder Kick bei eisigem Wind gegeben, wo der Sieger erst in der 86. Minute durch einen Foulelfmeter ermittelt wurde. Das Spiel war aber zumindest besser als das gestrige 4.Liga Spiel in Tschechien.

Samstag, 14. März 2009

FC Viktoria Plzen vs. 1.FK Pribram 0-0

Gambrinus Liga
Stadion mesta Plzne, Plzen

Attendance: 2135 (29)

Und so ging es direkt mit dem Abpfiff zügig zum Auto, denn man hatte ja nur 45 Minuten Zeit um zum Spiel in Plzen zu kommen, auch wenn es nur 9km waren. Diese wurden aber schnell hinter sich gebracht und auch am Stadion fand man noch einen Parkplatz, so dass man 25 Minuten vor Anpfiff am Kassenhäuschen stand. Das Ticket für die Haupttribüne kostete 80 Kronen (ca. 3 Euro) und nach einer kurzen Kontrolle wurde der Ground inspiziert. Der Allseater besteht aus einer dreirankigen überdachten Tribüne, sowie weitere Sitzplätze im weiten Rund auf der Gegenseite. Lediglich der Gästeblock befindet sich in der Kurve, die andere Kurve ist durch rote und blaue Planen gesperrt.

Vor dem Spiel war ich mir recht sicher, dass meine Auslandsbilanz ohne 0-0 auch nach dem Spiel weiter bestand hält, doch hätte ich wohl besser einfach mal die Klappe gehalten. Denn wie schon oben zu sehen, fielen in diesem Spiel keine Tore. Danach sah es allerdings im gesamten Spiel nicht aus, denn Chancen auf beiden Seiten ergaben sich mehrmals, doch die Kugel konnte einfach nicht über die Linie gedrückt werden. Dabei hatte Plzen die besseren Chancen, doch teils Pech, teils Unvermögen ließ ein Torerfolg zu Nichte machen.

Dass sich bei diesem "Derby" (Pribram ist ca. 60km entfernt, Anm. d. Red.) nur 2135 Zuschauer einfanden, war doch sehr enttäuschend. Noch mehr enttäuscht wurde man von den Fans des Aufsteigers aus Pribram, von denen sich lediglich 29 handgezählte im Gästeblock niederließen. Immerhin unterstützen sie ihre Mannschaft mit einigen Trommeln und Gesang, was auf Grund der Anzahl der Gäste aber wenig überzeugend rüberkam und man sich so mehr auf die Heimseite konzentrierte. Aber auch die Fans der Gastgeber konnten weniger überzeugen. Man präsentierte zwar einige Zaunfahnen und auch 1-2 große Schwenker, vom Support her war es aber mittelmäßig bis schlecht, was präsentiert wurde. Da konnten auch die Ultras nix dran ändern, die zur zweiten Halbzeit einliefen. Zwar konnten sie durch wiederholtes Einklatschen für Bewegung im Nebenblock sorgen, der Support blieb allerdings genauso leise. Und so wurde nach dem Spiel enttäuscht das Stadion verlassen und sich wieder in Richtung Auto bewegt.

Von dem Parkplatz kam man dann überraschend gut weg und nach einem kurzen Tankstopp (1l Super 22.9 Kronen = ca. 0.87 Euro) ging es weiter in Richtung Deutschland. An der letzten Tankstelle in Tschechien dann noch mal diverse Lebensmittel und Genussmittel eingekauft, ging es kurz darauf über die A6 und A93 weiter in Richtung A3. Der Radiosender präsentierte uns dann noch einen Stau, der mehrere Kilometer lang sein sollte, so dass dann der Stauempfänger vom Navi eingeschaltet wurde. Kurz vor Würzburg dann die Autobahn verlassen, 10 Minuten Umweg durch Würzburg, war man zugleich wieder auf der A3 Richtung Heimat. Das nach dem Abfahren die Staumeldung weder im Radio noch auf dem Navi bekannt gegeben wurde, war mal wieder typisch, doch sicher ist sicher und auf die 10 Minuten kam es dann auch nicht mehr an. Nach weiteren Kilometern wurde dann Ascheberscher an der Ausfahrt Hösbach "ausgesetzt" und in Langenselbold wechselten Can und Marcel das Auto, so dass man dann um 23.30 Uhr ziemlich erschöpft wieder die heimatliche Couch auffinden konnte.

Slavia Vejprnice vs. Jiskra Trebon 0-1

Divize A
Stadion Slavia Vejprnice, Vejprnice
Attendance: 100 (0)

Nach dem Spiel traf man sich wieder am Auto um den Weg nach Vejprnice auf sich zu nehmen. Leider bemerkte man nicht, dass das Navi so eingestellt war, dass man mautpflichtige Straßen umgeht und so ging es durch diverse Feldwege und Wälder in Richtung Vejprnice. Gegen 13.45 Uhr kam man dann in dem leblosen Vorort von Plzen an, doch vom Stadion weit und breit keine Spur. Nachdem man auf den Gassen dann doch paar Leute traf, erklärten sie uns den Weg und alsbald parkte man direkt vor dem Stadion von SK Slavia Vejprnice.

Für 30 Kronen (ca. 1.15 Euro) ging es rein in den Ground zum Divize A Spiel (4. Liga) zwischen Slavia Vejprnice und Jiskra Trebon. Der Ground hatte immerhin eine nette kleine Sitzplatztribüne zu bieten, wo an der Rückwand das Wappen sowie der Vereinsname frisch überpinselt war. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, warum das Ticket 30 anstatt 25 Kronen gekostet hat, denn von einem Topspielzuschlag konnte auf keinen Fall die Rede sein. Auch war das Zuschauerkommen zunächst nicht sehr hoch und so gönnte man sich erstmal eine Klobasa für 30 Kronen und begab sich dann auf Stadionumrundung, ehe das Spiel begann.

Das Spielerische war allerdings mehr als gewöhnungsbedürftig. Für ein 4.Ligaspiel war das Niveau doch sehr arm, vergleichbar mit der Bezirksliga in Deutschland, so dass die Fehlpassquote sehr hoch war. Immerhin gab es auch einige Torchancen, die aber von beiden Seiten nicht genutzt werden konnten und lediglich der Gast aus Trebon einmal das Netz des Gastgebers zappeln ließ und dies auch der Endstand war.

Immerhin fanden sich zu dem Kick 100 Zuschauer ein, die aber nur das Spiel verfolgten und keinen Support ablieferten. Vielleicht streiken sie aber auch, da Vejprnice sich abgeschlagen auf dem letzten Platz befindet, wer weiß das schon. Und auch die Gästefans verweigerten heute den Support, denn es war erst gar niemand mitgereist.

FK Banik Sokolov vs. Bohemians 1905 Praha 1-2

Druha Liga
Stadion Banik Sokolov, Sokolov
Attendance: 2820 (400)

Nach Ewigkeiten sollte es mal wieder in das Land der Klobasa und des Pivos gehen. Nachdem aus persönlichen Gründen das Auswärtsspiel vom OFC in Jena am Sonntag nicht mitgenommen werden konnte, wurde nur der Samstag mit drei Spielen in Tschechien geplant. Ascheberscher, Can und Marcel konnten als Mitfahrer gewonnen werden und so ging es am frühen Samstag morgen um 5.30 Uhr von Langenselbold los in Richtung Tschechien. Ohne größere Probleme ging es über diverse deutsche Autobahnen Richtung Grenzübergang, wo erstmal eine Vignette für 220 Kronen (ca. 8 Euro) gekauft wurde und es dann weiter Richtung Sokolov ging. Hier war man dann bereits um 9.15 Uhr zugegen, also ne gute Stunde vor Anpfiff und in der Stadt wurde erstmal ein Bankautomat aufgesucht um sich paar Kronen für den weiteren Tag zu ziehen (aktuell 5.50 Euro Gebühr). Da das Navi die Straße des Stadions nicht akzeptieren wollte, fuhr man einfach mal in die Richtung, wo die Gästeanhänger aus Prag hinliefen, die uns dann auch prompt zum Stadion führten. Welch ein Zufall. Direkt vor dem Stadion an der Eishalle einen Parkplatz erhalten, ging es dann zugleich für 50 Kronen (ca. 1.85 Euro) rein. Ein Unterschied zwischen Steh und Sitzplätzen wurde nicht gemacht, so dass sich Marcel und ich nach einer Stadionrunde sich auf die alte, geniale Sitztribüne begaben und von dort die Gäste gut im Blick hatten. Vom spielerischen war es lediglich Regionalliga-Niveau, aber trotzdem war es ganz ansehnlich. In der ersten Halbzeit gab es zwar paar Chancen hüben und drüben, doch zunächst sollte kein Tor fallen. Dies änderte sich allerdings in der zweiten Halbzeit. Nachdem erst der Gastgeber die Führung erzielen konnten, egalisierten die Gäste zwei Minuten später nach einem katastrophalen Torwartfehler das Ergebnis. Das Bohemians dann noch den Siegtreffer erzielte, tat der Stimmung im Gästeblock sichtlich gut.Dass man von den Fans aus Sokolov nicht viel erwartete, war verständlich. Trotzdem bot sich eine kleine Gruppe samt Capo auf, die ihre Mannschaft mit Trommel nach Vorne zu treiben versuchten. Ernstzunehmend war der kleine Haufen allerdings nicht, so dass auf die paar Gesänge nicht weiter geachtet wurde. Die Gäste aus Prag hingegen waren schon sehr genial. Gut 400 fanden den Weg am frühen Morgen nach Sokolov und sie boten eine sensationell gute Stimmung. Man kann schon von 90minutigem Dauersupport sprechen, der allerdings ohne Ultras auskam und sehr Oldschool rüberkam. War schon klasse anzusehen bzw. anzuhören. Also Intro präsentierten sie eine Choreo aus grünen und weißen Luftballons sowie einen Banner, der aber aufgrund meiner nicht vorhandenen Tschechischkenntnissen nicht übersetzt werden konnte. Und auch die Sicherheit war zu jeder Zeit gewährleistet, wobei man die Polizei im Stadion allerdings nicht sah und nur vor dem Stadion für Ruhe sorgte. Sehr löblich. Lediglich die Ordner hatten Anfang der zweiten Halbzeit bisschen was zu tun, als es paar Ohrfeigen hinter der Tribüne gab.

Samstag, 7. März 2009

Kickers Offenbach vs. Eintracht Braunschweig 2-0

3.Liga
Bieberer Berg, Offenbach
Attendance: 7268 (400)

Ungewöhnlich früh machte ich mich heute über den Umweg "Shopping in Frankfurt" nach Offenbach. Um 11.30 Uhr kam ich dann am 3Sterne-Kiosk am Ostbahnhof an und man begrüßte zunächst einige bekannte Leute und verquatschte dann ne ganze Zeit, bis dann die Ankunft der zugreisenden Braunschweiger soweit war. Zunächst gab es gegenseitiges Gepöbel, worauf dann aber die ca. 50 Zugfahrer nicht weiter drauf eingingen und lieber ihre Eintracht besangen und ohne Ultras-Banner ging es dann in Begleitschutz der grünen Staatsmacht per pedes Richtung Stadion. Sehr langweilig. Für mich ging es dann mittels Auto auch Richtung Stadion und nach einem kurzen Besuch in einer angrenzenden Kneipe, war man 30 Minuten vor Spielbeginn auch am Kassenhäuschen angekommen. Problemlos Ticket besorgt und ran an die Abtastkontrolle. Ich bin nur froh, dass ich nicht noch mehr Taschen an Hose und Jacke hatte, sonst würde ich sicherlich immer noch stehen.


Braunschweig immerhin mit gut 400 Gästen angereist, versuchten dann auch weitesgehend zu supporten, was man ab und an auch vernahm. Allerdings war es nur der gesonderte Ultrahaufen, der zum Support bereit war, also auch hier nix besonderes zu sehen. Auf Offenbacher Seite gab es auch heute mal wieder ein Fahnenmeer in Block2, was recht anschaulich war und auch die "Boys" in Block 3 präsentierten zahlreiche Doppelhalter und Fahnen. Die Stimmung war zunächst recht gut und laut, ließ dann aber im Laufe des Spiels trotz Führung stark nach. Enttäuschend. Man darf gespannt sein, wann die Stimmung mal wieder über 90 Minuten gut sein wird.

Zum Spiel ist eigentlich nicht viel zu schreiben. Die ersten paar Minuten waren die Gäste aus Braunschweig besser, stellten dann allerdings das Fußballspielen ein, so dass fortan der OFC das Spiel gestaltete und so auch verdient in Führung ging. In der 2. Halbzeit konnte dann noch auf 2:0 erhöht werden, was auch das Endergebnis war. Einige gute Chancen wurden noch ausgelassen, bei einem guten Tag der Gastgeber darf sich über ein 5:0 nicht beschweren.

Kosten: Fahrt 5 Euro; Ticket 10 Euro -> 15 Euro

geleistete Kilometer: Langenselbold-Offenbach-Langenselbold 56km (Auto)

Sonntag, 22. Februar 2009

Kickers Offenbach vs. Wuppertaler SV Borussia 1-2

3.Liga
Bieberer Berg, Offenbach
Attendance: 7704 (300)

Zur gewohnten Zeit ging es für mich zum Heimspiel des OFC. Da man bei den Heimspielen nicht sonderlich viel erlebt, war die Ankunftszeit für 13 Uhr vorgesehen. Ohne Schlange am Kassenhäuschen Ticket besorgt und nach der Einlasskontrolle wurde der Gang an den Container angetreten, wo noch ein wenig gequatscht wurde, ehe es in den Block ging.

Zum "Intro" gab es heute auf Heimseite eine Schweigeminute für die in der Winterpause verstorbenen OFC-Fans und sogleich machten sich 1-2 Gästefans unbeliebt, als sie die Schweigeminute störten. Die Stimmung wurde hier sofort aggressiv gegenüber den Gästen, was sich aber im Laufe des Spiels wieder beruhigte. Auch war die Stimmung generell nicht unbedingt berauschend, was aber wohl am Geschehen auf dem Rasen lag, denn der OFC spielte nicht mehr das, was er noch in der Hinrunde zeigte und verlor zurecht gegen den Abstiegskandidaten Wuppertal. Die Gästefans konnten spätestens nach dem Siegtreffer vernommen werden, während des Spiels konnte man sie nur ab und zu wahrnehmen. Lediglich das Intro zur 2. Halbzeit, als sie einen Grafittibanner "Gegen Stadionverbote" ausrollten, konnte bisschen überzeugen.


Kosten: Fahrt 5 Euro; Ticket 10 Euro -> 15 Euro

geleistete Kilometer: Langenselbold-Offenbach-Langenselbold 56km (Auto)

Sonntag, 15. Februar 2009

FC Union Berlin vs. Kickers Offenbach 1-0

3.Liga
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Berlin
Attendance: 7021 (500)

Nachdem am letzten Wochenende das 1. Punktspiel des OFC im Jahre 2009 ausgefallen ist, sollte es nun an diesem Wochenende nach Berlin gehen, genauer gesagt zu Union. Bis Freitag musste man noch zittern, ob das Spiel überhaupt stattfindet, aber dann entschied die Platzkommission den Platz für spielbar und die Reise konnte am frühen Sonntag Morgen angetreten werden. Zunächst ging es mit Marcel nach Hanau, wo dank Lidl-Ticket, der direkte ICE Richtung Berlin bestiegen wurde, ehe Union-Micha in Fulda noch zustieg. Nachdem man über dieses und jenes geredet hatte, kam man im Laufe der Fahrt mit einer jungen Berlinerin ins Gespräch, die gerade aus ihrem 6monatigen Aufenthalt in Australien wiederkam. Ins Gespräch kamen allerdings nicht wir, sondern lediglich Micha flirtete was das Zeug hielt, nachdem aber der Grund für die Fahrt nach Berlin genannt wurde, war der Flirt beendet. hehe. Ungewöhnlich pünktlich kam man dann in Berlin-Spandau an. Mittels S-Bahn ging es dann weiter Richtung Stadion, wo man dann einige Leute von Micha "kennenlernte" und sich ein günstiges Mittagessen leistete. Nun ging es zum Stadion, sich mit Karten eindecken und dann ab Richtung Gästeblock, wo gerade ein Fanbus ankam und man mit diversen bekannten Gesichtern noch ein wenig schwätzte, ehe es rein ging in den All-Seater.


Zu Spielbeginn fing es dann natürlich an zu schneien, was auch das komplette Spiel über hielt. So sah man in der 2. Halbzeit den grünen Untergrund nicht mehr, doch das Spie wurde komplett durchgezogen, trotz fünfminütiger verspäteter Anpfiff in Halbzeit zwei, nachdem einige Union-Spieler ihre unzulässigen Schuhe wechseln mussten. Über das Spiel braucht man auf diesem Untergrund nicht viel schreiben, es verlor die Mannschaft, die den ersten Fehler machte und das war nun mal der OFC. Dieser hatte zwar das Spiel komplett im Griff, aber wenn man nicht aufs Tor schießt, kann man auch keine Tore erzielen.

Auch die Stimmung war heute recht mau im Gästeblock. Die 500 angereisten Offenbacher waren nur sehr schwer zu motivieren, so dass es nur ab und zu mal Anfeuerungsrufe für ihr Team gab. Aber auch die Heimseite konnte nicht so recht überzeugen. Zwar gab man zu Beginn des Spiels Gas, dies ließ allerdings im Laufe des Spiels nach und erst gegen Ende konnte man nochmal bisschen an Lautstärke zulegen.


Mit schnellen Schritten ging es direkt mit Abpfiff wieder zurück zum S-Bahnhof, wollte man den ersten Zug Richtung Heimat bekommen. Dies klappte auch wunderbar, so dass man sich noch mit Nahrungsmitteln eindecken konnte, ehe es mittels S-Bahn wieder zurück nach Spandau ging, wo der ICE nach Hanau erreicht wurde. Dieser war allerdings im Gegensatz zur Hinfahrt recht voll und man fand lediglich im Bistro noch ein Sitzplatz. Micha staubte dann noch ein kostenloses Essen ab und in Fulda verabschiedete er sich dann von Marcel und mir. 40 Minuten später war man dann recht pünktlich wieder in Hanau und so ging aus unserer Sicht ein erfolgloser Tag zu Ende.

Kosten: Fahrt 55 Euro; Ticket 10 Euro -> 65 Euro

geleistete Kilometer: Langenselbold-Hanau-Langenselbold 20km (Auto) Hanau-Berlin-Hanau 1152km (Zug)

Freitag, 13. Februar 2009

TSG Hoffenheim vs. Bayer Leverkusen 1-4

1. Bundesliga
Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Attendance: 30150 (3000)

Nachdem der wohl unsympathischste Verein der Bundesliga die Heimspiele zunächst im Mannheimer Carl-Benz-Stadion austrug, wurde in der Rückrunde in die neugebaute Rhein-Neckar-Arena nach Sinsheim umgezogen. Glücklicherweise spielte gleich zu Beginn der befreundete Verein aus dem Rheinland, Bayer Leverkusen, dort und so stand der Komplettierung der Bundesliga nix mehr im Wege. Da niemand weiteres mit wollte, sollte die Fahrt ins ca. 150km Sinsheim alleine gehen, kurzerhand entschied sich allerdings Heiko noch mitzufahren. Dieser wurde dann um 16.30 Uhr in Offenbach eingesammelt und gemütlich ging es über die A5 und A6 nach Sinsheim, wo man um 18 Uhr aufschlug und Platz in einer Seitenstraße (Name d. Red. bekannt) fand. Nach kurzer Stärkung bei einer Fastfoodkette ging es dann Richtung Stadion, wo Christoph, der mir freundlicherweise ein Ticket für den Gästeblock besorgte, schon wartete. Heiko musste noch auf den Sonderzug warten, wo sein Ticket sich befand und so lungerte man noch einige Zeit vor dem Stadion rum, ehe es dann durch die Sicherheitskontrollen und dem elektronischen Einlasssystem hinein ging.


Die Arena ist immerhin nicht ein Einheitsbreit, wie manch andere Arena in Deutschland. Hinter dem einem Tor befindet sich der Stehblock der Heimfans, in der Ecke auf der anderen Seite der Gästeblock im Oberrang, darunter die Sitzplätze. Warum die Sitzplätze sich allerdings hinter einem Zaun befinden und man aus dem Stehblock wohl besser sieht, macht für mich keinen Sinn, muss es aber wohl auch nicht. Genauso wie es praktisch keine Haupttribüne gibt, denn dort wo diese in normalen Stadien befindet, befinden sich in Sinsheim VIP-Plätze und oben drüber kann man in die Logen schauen. Zwei Videoleinwände in den Ecken runden das ganze ab.


Das Spiel begann sehr erfreulich für alle 0-0-Gegner, denn schon in der 3. Minute konnte der Gast aus Leverkusen in Führung gehen. Kurze Zeit später wurde sogar das Ergebnis erhöht und von den hochgelobten Hoffenheimern sah man bis dato gar nix. Diese kamen erst nach dem Anschlusstreffer in der 31. Minute zurück ins Spiel und konnten bis kurz vor die Pause Leverkusen gut unter Druck setzen, ehe diese dann den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellten. Die 2. Halbzeit begann dann wie auch schon die erste. Nach wenigen Minuten erhöhte der Gast auf 1-4 und alle Bemühungen der Gastgeber waren dann dahin. Zwar hatten beide Mannschaften noch einige gute Chancen, diese wurden allerdings ausgelassen und so blieb es am Ende beim verdienten 1-4.

Die Stimmung auf der Heimseite war wie erwartet nicht wahrzunehmen, lediglich 1-2mal konnte man Bewegungen und leichten Gesang vernehmen. Die Leverkusener hingegen präsentierten sich sangesfreudig, was wohl auch mit Hilfe des Ergebnisses gelang, allerdings muss man es erstmal schaffen gut 45 Minuten durchzusingen und das, trotz Befinden im gleichen Block, in beachtlicher Lautstärke.


Da man zuvor schon einiges über die Abfahrt vom Stadion nach dem Spiel gelesen hatte, parkte man wie bereits erwähnt in einer Seitenstraße und nicht direkt am Stadion, um einfach besser wegzukommen. Aber außer die fünf Euro Parkgebühr sparte man nicht viel. Nur ein Weg konnte man Richtung Shuttlebusse, Parkplätze und diversen Seitenstraßen ausfindig machen, so dass man dann doch gut 20 Minuten länger brauchte als auf dem Hinweg. Nachdem man dann in Sinsheim noch kurze Zeit stand, war man um Zehn nach Elf wieder auf der Autobahn Richtung Heimat. Die Fahrt erwies sich aber alles andere als entspannend, denn Müdigkeit setzte ein und auch der Schneefall wurde immer stärker. Beinahe hätte man die Nacht auf der A5 verbracht, nachdem ein LKW über zwei Fahrstreifen quer stand, doch der Seitenstreifen war noch passierbar und somit die Unfallstelle auch leicht zu überwinden. In Mühlheim noch Heiko abgesetzt, war man dann um kurz nach Eins wieder zu Hause. Erschöpft, aber erfreut über die Komplettierung der Bundesliga.

Kosten: Fahrt 18 Euro; Ticket 12 Euro -> 30 Euro

geleistete Kilometer: Aschaffenburg-Sinsheim-Langenselbold 320km (Auto)

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